Herzlich Willkommen auf der Seite rund um Reptilien
Sie finden es immer wieder faszinierend, urtümliche Reptilien zu beobachten?
Sie halten selbst schon Reptilien, oder denken über die Anschaffung eines Terrariums mitsamt Bewohnern nach? Dann sind Sie hier genau richtig!
Über ihren Besuch freuen wir uns. Auf diesen Seiten finden Sie eine Vielzahl von wertvollen Tipps und Anregungen -rund um Reptilien. Wir bieten ihnen die entscheidenden Infor-mationen, damit Ihre Tiere gesund und vital bleiben. Zu einem virtuellen Rundgang laden wir Sie herzlich auf unseren Seiten für alle Reptilien- begeisterten ein.
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Kinder und Griechische Landschildkröten
Erfahrungsgemäß ist es bei Kindern so, dass sie ein sehr großes Interesse an Landschildkröten haben. Jedoch sollte mit dem Schildkrötenwunsch bei Kindern sehr vorsichtig umgegangen werden. Oft ist nicht klar ob die Begeisterung und Tierliebe wirklich groß genug ist, um eine jahrzehntelange Pflege dieser Tiere zu gewährleisten, oder ob es sich nur um einen kurzlebigen Kinderwunsch handelt. Deswegen wäre es von Vorteil wenn auch die Eltern gefallen an den Tieren haben und evtl. bereit sind, sie dauerhaft zu pflegen. Kinder können zudem auf gar keinen Fall alleine die volle Verantwortung übernehmen, da man zum einen nicht von ihnen erwarten kann, dass sie eigenständig ein Freilandgehege anlegen und zum anderen ist der finanzielle Aufwand einfach viel zu hoch. Griechische Landschildkröten sind weder Haustiere, Streicheltiere noch Spielzeug, sie sollten nicht häufig aufgehoben oder herumgetragen werden, denn dadurch können sie unter Stress geraten. Das nur einige Faktoren weshalb es empfehlenswert ist, sich vor der Anschaffung ausreichend Gedanken zu machen. Sinnvoll wäre noch, sich bei Fachleuten ausreichend zu informieren und vielleicht mal einen Schildkrötengarten zu besichtigen.
Aktualisiert (Freitag, den 30. Juli 2010 um 22:15 Uhr)
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Parasitologische Kot- und Harnuntersuchungen:
Die wichtigste Untersuchung, auch bei scheinbar gesunden Tieren, ist die frischen Kotes. Hier können unter anderem Würmer, Wurmeier und Einzeller (Kokzidien, Flagellaten (Geißeltierchen) und Ziliaten (Wimperntierchen) gefunden werden. Diese Untersuchung sollte während der Quarantäne vor einer Vergesellschaftung oder dem Umsetzen in ein eingerichtetes Terrarium geschehen. Würde die Probe erst danach untersucht, müßten bei einem positiven Befund ebenfalls die anderen Tiere behandelt und das Terrarium wieder komplett gereinigt werden. Ein guter Allgemeinzustand der Tiere oder die Herkunft aus deutscher Nachzucht sind kein Garant für eine Parasitenfreiheit. Wildfänge tragen zwar oft exotische Parasiten in sich, die Parasitenbelastung ist häufig jedoch geringer als bei Nachzuchten.
Jeglicher Parasitenbefall mit potentiell pathogenen Organismen sollte behandelt werden. Während wildlebende Tiere zwar meistens mit Parasiten infestiert sind, herrscht hier in der Regel ein Gleichgewicht, so daß der Wirt keinen Schaden nimmt. In Gefangenschaft jedoch ist der Infektionsdruck höher, es kommt zur ständigen Autoinfektion (das Tier nimmt die Eier, Oocysten etc. der eigenen Parasiten auf), wodurch der Befall schnell zum Problem werden kann. Manche, oft relativ harmlose Parasiten, wie z.B. Oxyuren sind sehr schwer zu eliminieren, dennoch sollte ein Befall regelmäßig kontrolliert und bekämpft werden. Nimmt die Infektion überhand, kann auch ein "harmloser" Wurmbefall tödlich enden. In jedem Fall schaden die Parasiten dem Wirt.
Von einer prophylaktischen Behandlung (z.B. Wurmkur) ist jedoch dringend abzusehen, denn Tiere sollten nur Medikamente bekommen, die sie wirklich brauchen, und der Verzicht auf eine Kotuntersuchung verhindert das Aufdecken anderer Parasitosen. Eine Behandlung gehört, ebenso wie die Diagnostik, ausschließlich in die Hand eines Tierarztes, alles andere wäre nicht nur unzulässig, sondern auch nicht im Interesse der Tiergesundheit.
Während einige Parasiten oder deren Stadien auch in älteren Proben gefunden werden können, ist für andere eine ausreichende Frische der Probe notwendig. Daher ist das Überbringen der Probe oder sogar deren Gewinnung vor Ort am empfehlenswertesten. Ist dies nicht realisierbar, so sollte die frische Probe schnellstmöglich versandt werden.
Bereitgestellt von: www.Reptilienlabor.de
Aktualisiert (Samstag, den 12. Juni 2010 um 18:15 Uhr)








